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Wirtschaftshof Lieboch

    Fair Trade Gemeinde

"Wie viele Mobiltelefone liegen ungenutzt in den Schubladen der Österreicherinnen und Österreicher herum? Wie viele wertvolle Stoffe sind darin enthalten? Und wie kann man Handys und Computer umweltgerecht entsorgen? Was ist problematisch an den Kleinbrigaden, die Altwaren einsammeln,ohne dafür einen Auftrag zu haben? Und kann man eigentlich Computer auch reparieren, anstatt sie wegzuwerfen?"
Diese und ähnliche Fragen stellten sich am Info- und Kabarettabend „Die zwei Leben von Handy und Co“, der von der Fair Trade-Arbeitsgruppe der Marktgemeinde Lieboch vorbereitet war und am 9. Juni in der Veranstaltungshalle über die Bühne ging. Und sie wurden auch beantwortet – zum Beispiel die letzte der oben gestellten Fragen: Ja, oft können auch Computer repariert und wieder gebrauchsfähig gemacht werden, und so können wir der Wegwerfgesellschaft ein Schnippchen schlagen und dafür sorgen, dass wertvolle Rohstoffe weiter verwendet und nicht entsorgt werden. Darüber informierte Rüdiger Wetzel-Piewald, der mit seiner Firma Compuritas einen Rohstoffkreislauf anstrebt. Wenn aber entsorgen, dann auf jeden Fall am richtigen Ort, wie Christian Schreyer von Verband der Abfallwirtschaftsverbände darstellte. Damit vermeiden wir auch, dass Menschen in armen Ländern durch unsere Altgeräte vergiftet werden, was bisher leider immer wieder vorkam.
Wir haben in unserer Gemeinde die Möglichkeit, alle Geräte einer sinnvollen Verwertung zuzuführen, wenn sie wirklich nicht
mehr brauchbar sind. Die Firma Saubermacher, die derzeit in Lieboch mit der Entsorgung beauftragt ist, hatte auch einen
Stand aufgebaut und versorgte Interessierte mit zusätzlichen Informationen.

 

Wirtschaftshof Lieboch

Klimabündnisgemeinde

Wir feiern heuer 20 Jahre Klimabündnis in Lieboch. Der ehemalige Grüne Gemeinderat Peter Janach stellte vor 20 Jahren den Antrag, dem Klimabündnis beizutreten. Selten wurde damals einstimmig beschlossen – dieser Antrag jedoch schon. Ein herzliches Dankeschön an alle Fraktionen. Vieles wurde umgesetzt: Investitionen in erneuerbare Energie und in den öffentlichen Verkehr, sowie das Bekenntnis zu regionalen und saisonalen Produkten. Um die Auswirkungen des Klimawandels, die wir gerade alle spüren und sehen, zu reduzieren, müssen wir nun die richtigen Schritte in den Bereichen Bodenversiegelung, Landwirtschaft und CO2 Ausstoß etc. setzen.

Im Bild von links: GR Martin Pitsch, BM Stefan Helmreich, GRin E. Theiler, GR Josef Sundl, GRin Ilse Blünegger.

 

Wirtschaftshof Lieboch

Gesunde Gemeinde

Gesunde Gemeinden bewegen seit 30 Jahren – Waldrundwanderung mit Theodor Schirgi

Bei strahlendem Sonnenschein lud die Gesunde Gemeinde Lieboch gemeinsam mit Styria vitalis die Gesunden Gemeinden des Steirischen Zentralraums am 22. Juni 2017 zu einer Wanderung durch die Liebocher Wälder ein. Treffpunkt war das Gasthaus Krughof, wo Bürgermeister Stefan Helmreich und Alois Masarei, Gesunde Gemeinde-Verantwortlicher und Obmann des Vereins PROVIT, die Gäste begrüßten. Der Waldpädagoge Theodor Schirgi führte die zahlreichen TeilnehmerInnen anschließend durch den kühlenden Wald und begeisterte die Gäste mit seinem unterhaltsamen Wissen über Flora, Fauna und Gesetze des Waldes. Ausklang fand die interaktive Rundwanderung, die alle Sinne der TeilnehmerInnen ansprach, bei einer gemütlichen Jause im Gasthof Krughof.

Wirtschaftshof Lieboch

Schwalbenhaus

Wegen Renovierungsarbeiten an der Volksschule Lieboch wurden die Schwalbennester entfernt. Zur Wiedergutmachung wurde, gemeinsam mit der Naturwacht, ein Schwalbenhaus angefertigt und in der Pfarrgasse 6 aufgestellt. Wir hoffen auf rege Besiedelung.

 

 

Blumenwiese

Die blühende Wiese für Bienen. Ein großer Schwerpunkt in der Gemeinde Lieboch ist das Bienen- und Schmetterlingsthema.
Gemeinsam mit der Berg- und Naturwacht und dem Wirtschaftshof ist es gelungen, eine 500 m2 große Blumenwiese beim Autobahnbiotop anzulegen. Schließlich wollen wir den vielen Liebocher Naturliebhaber/innen, die zum Teil große Wiesen angelegt haben, um nichts nachstehen. Ein Thema mit großer Bedeutung, vor allem vor der Überarbeitung des
Flächenwidmungsplanes.